Asphaltland |
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Wettbewerbsbeitrag "Neugestaltung Arkadenhof Wiener Rathhaus" Ankauf, Wien 2002 In Kooperation mit Andreas Rumpfhuber |
Arkadien In den historischen Visualisierungen des Wiener Rathhauses wird die konzipierte Differenz zwischen Arkaden und Platz deutlich. Die Arkaden umschließen und rahmen Ausblicke auf den leeren Platz. Der Umgang ist mit Sitzbänken und Hängeleuchten möbliert. Er kann als Innenraum mit Fenster zum Hof gelesen werden. Am Platz flanieren Wiener und Wienerinnen, diskurrieren miteinander und gehen ihrer Amtswege. Der Platz, als Zentrum des Rathauses symbolisiert einen Ausschnitt; ein Wien- Stück. |
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Geoposition +48° 12' 38.80", +16° 21' 24.78" |
Idee Wir implantieren einen ideellen Stadtraum in den Arkadenhof und schaffen somit eine künstliche, surreale Welt. Dieser Traumraum wird programmatisch mit Symbolen aufgeladen. Die sanften Hügeln, der überdimensionale Zebrastreifen, Gartenmöbel, das Grün der Palmen im Sommer, oder Gasbrenner im Winter, etc. bilden Teile arkadischer Imagination. Sie sind Elemente eines Platzbaukastens. Es entstehen heterogene Tast-, Bild-, Klang- und Posituralräume. |
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Asphaltland Der implantierte Stadtraum markiert einerseits den Übergang zwischen Arkadengang und freiem Platz (Materialwechsel); andererseits nimmt der fließende Stadtraum dem Rathaus seinen Sockel. Die ursprüngliche Überhöhung des Gebäudes wird dadurch zeitgenössisch aufgehoben. Konkret besteht unser Vorschlag für den Arkadenhof aus (An)Ordnungen. Ähnlich dem Turnsaalprinzip sind strukturelle Öffnungen in der Platzhaut eingelassen und können bei Bedarf aktiviert werden. Die strukturellen Öffnungen können als zusätzliche Entwässerung und als Infrastruktur-Dockstationen ausgeführt werden (Gas, Wasser, Strom, etc.). Die Elemente des Entwurfes bilden:
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